Nicht offengelegtes ADHS im Unternehmen: Spannungen gelöst, Stelle gehalten dank konkreter Anpassungen
Eine Person zeigt Leistungsschwierigkeiten und erlebt zwischenmenschliche Spannungen am Arbeitsplatz. Die ADHS-Diagnose existiert, aber der Arbeitgeber weiss nichts davon.
Die Situation
Beobachtungen vor Ort: Desorganisation, Prokrastination, Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Anweisungen und Fristen, unproduktive Hyperaktivität, Impulsivität, nicht erreichte Ziele, Spannungen mit Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten. Nichts war bisher aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet worden.
Die Intervention
Lagebesprechung mit dem Arbeitgeber und Standortbestimmung mit der betroffenen Person. Die Person entschied sich, ihren Arbeitgeber über ihre ADHS-Diagnose zu informieren. Sensibilisierung zum Thema, anschliessend ein Workshop mit den Beteiligten, um die spezifischen Bedürfnisse und die wirksamen Anpassungen zu identifizieren.
Das Ergebnis
Besseres gegenseitiges Verständnis. Leichte Anpassungen des Managements und des Arbeitsrahmens: Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen. Spannungen beruhigt, Leistungen verbessert, alle Parteien zufrieden.
Diese Intervention mobilisiert die Expertise zu Neurodiversität am Arbeitsplatz und fällt ebenso unter Case Management gekoppelt mit individuellem Coaching für ein neurodivergentes Profil. Die A. D. A. P. T. - Methode hat die Beurteilung, die Entwicklungsphase und die Begleitung strukturiert.
Ein unverbindliches Gespräch von 30 Minuten
Um Ihre Situation zu klären und die nächsten Schritte zu überlegen. Antwort innert 24 Stunden.